Wir Menschen glauben oft, frei zu sein, wenn wir tun können, was wir wollen. Aber sind wirklich wir es, die entscheiden, was wir wollen?

Unser scheinbar freier Wille ist doch eigentlich nur die Summe all unserer konditionierten Impulse: die Summe unserer Wünsche und Sehnsüchte, die uns in eine bestimmte Richtung beschleunigen, und unserer Ängste und Vorbehalte, die uns bremsen.

Wirklich frei sein können wir nur, wenn wir uns innerlich befreien aus diesem Dickicht des Wollens und Nichtwollens. Dann sind wir eins mit dem, was gerade ist.

Und vielleicht dann, in dieser grenzenlosen Freiheit der Hingabe an diesen Moment, erkennen wir unsere Verbundenheit mit allem. Dann sind wir vielleicht dort, wo es Freiheit gar nicht mehr gibt.

Aus Freiheit wird Einheit.


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