Tennisellenbogen

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Tennisellenbogen:

Auch Golferellenbogen, Epicondylitis radialis humeri, Epicondylitis ulnaris humeri

Ein Tennisellenbogen, auch einfach Epicondylitis, ist eine schmerzhafte Reizung der ellenbogennahen Sehnenansätze der Hand-/Fingerstrecker. Bei einer Reizung der Beugesehnenansätze spricht man von einem Golferellenbogen. Beide entstehen oft schleichend und können den Patienten nicht selten über viele Monate und Jahre stark belasten.

Eine Epicondylitis (→Wikipedia) entsteht meist durch wiederholte Überlastung der entsprechenden Muskulatur (repetetive strain injury). Auch eine monotone Arbeitshaltung, wie zum Beispiel tägliches Arbeiten an der Tastatur und/oder mit der Maus, reichen oft schon aus, einfach weil viele Menschen eine immens lange Zeit in diesen Haltungen verbringen müssen. Dann reichen schon kleine Extra-Belastungen und die Sehnenansätze entzünden sich. Ebenso stark belastend sind zum Beispiel Fließbandarbeiten, Holzhacken oder wiederholtes Schraubendrehen.

In den allermeisten Fällen sind latente und aktive myofasziale Triggerpunkte der entsprechenden Muskulatur nicht nur an der Entstehung, sondern auch an der Aufrechterhaltung der Sehnenansatzreizung maßgeblich beteiligt. Dabei verspannen nicht nur die entsprechenden Muskeln und üben zu viel Zug aus, auch die Gelenke, Sehnen, Ansätze und/oder Faszien leiden darunter. Bei der Epicondylitis reagiert zuerst der Muskelansatz am Ellenbogen mit einer Entzündung und belastungsabhängigen Schmerzen. Dann entstehen zum Beispiel Schmerzen beim Greifen und Heben, oder es fallen den Betroffenen Patienten Dinge aus der Hand. Später können auch Ruheschmerzen dazukommen.

Die gängigsten Therapieansätze für die Behandlung eines Tennisellenbogens bestehen im Auftragen von Salben, Bandagen, Injektionen und vielleicht noch Dehnungen und Kräftigung. Im schlimmsten Fall wird operiert. Die meisten dieser therapeutischen Ansätze konzentrieren sich leider nur auf die Ansatzgebiete und vergessen dabei den eigentlichen Muskel. Das erklärt, warum viele Therapien nur ungenügend greifen und die Ansatzreizung oft sehr lange anhält beziehungsweise immer wieder zurückkehrt.

Dehnung und Kräftigung sind wichtige Übungen und unverzichtbar. Wenn jedoch aktive myofasziale Triggerpunkte in der Muskulatur vorhanden sind und diese nicht gezielt behandelt werden, dann reagiert der Muskel ganz oft gar nicht gut auf ein Training oder eine Dehnung. Die Schmerzen bleiben bestehen oder kehren immer wieder zurück. Das kennen leider sehr viele Patienten.

Letztendlich sind es die myofaszialen Triggerpunkte, die den Muskel dazu bringen, sich zu verspannen und damit zu aggressiven Zug auf die Muskelansätze auszuüben. Werden die Triggerpunkte inaktiviert, dann lässt sich der Muskel wieder leichter dehnen und auch gut kräftigen. Der Tennisellenbogen kann dann langsam wieder abklingen und der Arm wird wieder belastbarer.

Warum also nicht gleich von Anfang an die betroffenen Muskeln nach Triggerpunkten untersuchen und entsprechend behandeln? Leider findet man überwiegend nur Empfehlungen, die sich auf den Muskelansatz konzentrieren und den eigentlichen Muskel therapeutisch ignorieren.

Eine Analyse der Alltags-, Arbeits- und Sportaktivitäten und eine entsprechende Verhaltensänderung sind begleitend zur Triggerpunkt-Therapie auf jeden Fall sehr sinnvoll und erhöhen die Chance einer nachhaltigen Heilung beziehungsweise vermeiden Rezidive.

Eine funktionelle myofasziale Differenzialdiagnostik und dann eine gezielte Tiggerpunkt-Therapie sind leider in den stressgeplagten deutschen Praxen selten. Dabei ist die Therapie letztendlich doch denkbar einfach. Es braucht nur Zeit, Erfahrung und Zuwendung.

Heilpraxis Eisenschmidt: Tennisellenbogen

Ich nehme mir Zeit für Sie und bringe meine ganze Erfahrung mit ein. Schon bald kennen Sie dann „Ihre Triggerpunkte“ und können sich auch selbst behandeln, erlernen Dehnungen und Übungen und finden den Weg aus dem Schmerz heraus.

Sprechen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne weiter. Oder suchen Sie sich einen Triggerpunkt-Therapeuten in Ihrer Nähe.

Ihre Therapie-Möglichkeit

Für eine gründliche Untersuchung und gegebenenfalls eine gezielte Schmerztherapie erreichen Sie mich unter Telefon: 089 - 411 56 432. Oder Sie nutzen bequem mein Kontaktformular.

Weitere Informationen finden Sie unter: Schmerztherapie | Triggerpunkt-Therapie

Falls Sie weiter weg wohnen: hier finden Sie eine Liste von ausgebildeten Triggerpunkt-Therapeuten auf den Seiten der internationalen Triggerpunkt-Akademie.

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